Gezeigte Filme

Gezeigte Filme des Jahres 2022

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Donnerstag, 20. Januar 2022, 20:30 Uhr

Kiss the Ground

Dokumentarfilm aus dem Jahr 2020 von Joshua Tickell und Rebecca Harrell Tickell mit Woody Harrelson.

KissTheGround

„Küssen Sie den Boden“ zeigt, dass wir durch die Regeneration der Böden der Welt das Klima der Erde schnell stabilisieren, verlorene Ökosysteme wiederherstellen und eine ausgiebige Nahrungsmittelversorgung schaffen können. Mit fesselnden Grafiken und Bildern sowie eindrucksvollem NASA- und NOAA-Material veranschaulicht der Film kunstvoll, wie der Boden durch den Abbau von atmosphärischem Kohlenstoff das fehlende Teil des Klimapuzzles ist.

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Mittwoch, 6. Juli 2022, 21:30 Uhr – als Open Air Vorstellung

Wurzeln des Überlebens

Deutschland 2021, 99 Min., Regie: Bertram Verhaag, empf. ab 8 Jahren

Der Film begleitet fünf Landwirte, die sich bei ihrer Arbeit auf ein im Zuge der agrarwirtschaftlichen Industrialisierung fast vergessenes bäuerliches Wissen besinnen und versuchen, auf ihren Höfen den Einklang von Mensch, Tier und Natur wiederherzustellen: von der empathischen Milchbäuerin, die sich zur Mission gemacht hat, nie wieder die kläglichen Schreie eines von der Mutter getrennten Kalbs hören zu müssen, über den Bauern, der den Nutzen des Regenwurms für sich entdeckte, bis hin zum „Tomatenkaiser“, der mit seinen über 3000 verschiedenen Tomatensorten ein Archiv der Vielfalt schafft. Auf unterschiedliche Weisen wehren sie sich gegen Massenproduktion und die zerstörerische Ausbeutung von Natur und Landwirtschaft. Ihr Plädoyer: „Wir Bauern müssen selbstbewusster werden, uns nicht mehr alles gefallen lassen von der Politik und von der Wissenschaft!“

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Donnerstag, 17. November 2022, 20:00 Uhr

OECONOMIA

Dokumentarfilm, Deutschland 2020, 83 Min., Regie: Carmen Losmann

Spannend wie ein Thriller: »Oeconomia« von Carmen Losmann

Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm OECONOMIA legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht.

Mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm „Work Hard – Play Hard“ setzte die Regisseurin Carmen Losmann sich mit den Wirkungen des modernen Human Ressource Managements auseinander. Mit OECONOMIA, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, setzte sie ihre eindringlichen Recherchen zu den zerstörerischen Grundlagen unseres Wirtschaftssystems fort und öffnet den Blick jenseits der gängigen Erklärungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems: Der Schuldner als zentraler Akteur. – Ein Film von brennender Aktualität.

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