Kurzfilm-Drama über die Lebensrealität von Frauen in einem von Krieg und Extremismus geprägten Umfeld. Im Jahr 2014 leben Amuna und ihr Mann Aziz, ein ISIS-Kämpfer, als Schafhirten in der syrischen Wüste. Als Aziz eine sehr junge, europäische ISIS-Konvertitin zur Zweitfrau nimmt, gerät Amunas Alltag aus den Fugen.

„Walud“
Sonntag
7. Dezember 2026
18:00 Uhr
Eintritt frei!
Spenden gern gesehen 🙂
Trailer
Der Film
Es ist 2014. Amuna und ihr Mann Aziz, ein ISIS-Kämpfer, leben als Schafhirten in der ländlichen syrischen Wüste. Als er sich eine sehr junge, europäische ISIS-Konvertitin zur Zweitfrau nimmt, gerät Amunas Alltag aus den Fugen. Der Kurzfilm thematisiert die immer noch tabuisierten Themen der weiblichen Unfruchtbarkeit sowie der sozialen Abhängigkeit von Frauen in patriarchalen Strukturen.
„Walud“ ist eine studentische Produktion der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) und wurde in Tunesien gedreht – als erste HFF-Produktion überhaupt. Die Dreharbeiten waren von unvorhergesehenen Herausforderungen geprägt: Das Equipment blieb zunächst im Zoll hängen, sodass das Team immer wieder improvisieren musste.
A story of grace, extremist faith and defiance that provides a glimpse of the realities of domestic life in war-torn Syria that Western audiences rarely get to see
Lydia Harper bei Nouse

Mit vier Schwestern in der syrischen Wüste aufgewachsen und in früher Kindheit als Mädchen erzogen, findet sich Regisseur Daood Alabdulaa immer wieder in Geschichten wieder, die sich mit der Situation arabischer und syrischer Frauen beschäftigen. Aus dem inneren Bedürfnis heraus, deren Geschichten eine Bühne zu geben, entstand „Walud“.
Details
- Regie: Daood Alabdulaa, Louise Zenker
- Laufzeit: 27 Minuten
- Erscheinungsjahr: 2025
- Offizielle Webseite besuchen
Diskussion
Im Anschluss an die Vorstellung haben wir noch Zeit, gemeinsam über den Film zu diskutieren.