Watermark

Der Dokumentarfilm „Watermark“ führt an Orte auf der ganzen Welt, an denen Wasser Landschaften und menschliches Leben prägt – und an denen menschliche Eingriffe den natürlichen Wasserkreislauf tiefgreifend verändern.

„Watermark“
Sonntag
4. Oktober 2026
18:00 Uhr

Eintritt frei!

Spenden gern gesehen 🙂

Trailer

Der Film

„Watermark“ ist ein bildstarker Dokumentarfilm über die vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und Wasser. Regisseurin Jennifer Baichwal und der Fotograf Edward Burtynsky verbinden weitläufige Landschaftsaufnahmen mit persönlichen Beobachtungen und konkreten Einblicken in die Nutzung dieser lebensnotwendigen Ressource.

In 20 Geschichten aus zehn Ländern führt der Film zu Orten, an denen Wasser verehrt, genutzt, kontrolliert oder verschmutzt wird. Die Reise reicht von gewaltigen Staudammprojekten in China und den ausgetrockneten Flussarmen des Colorado River bis zum religiösen Kumbh-Mela-Fest in Indien und zu den Gerbereien von Dhaka, deren Abwässer die Umgebung belasten.

Aus der Luft werden die Dimensionen menschlicher Eingriffe sichtbar: Flüsse werden umgeleitet, Wüsten bewässert und Landschaften durch Energiegewinnung und industrielle Produktion neu geformt. Nahaufnahmen und Begegnungen vor Ort zeigen zugleich, wie unmittelbar der Alltag einzelner Menschen von der Verfügbarkeit und Qualität des Wassers abhängt.

Der Film arbeitet nicht mit einer durchgängigen erklärenden Argumentation. Stattdessen setzt er auf die Wirkung seiner Bilder und stellt unterschiedliche Formen des Umgangs mit Wasser nebeneinander. Schönheit und Zerstörung, Überfluss und Mangel sowie spirituelle Bedeutung und wirtschaftliche Verwertung bleiben dabei eng miteinander verbunden.

„Ein Film von schrecklicher Schönheit.“

3sat

„Watermark“ lädt dazu ein, Wasser nicht als selbstverständliche und unbegrenzt verfügbare Ressource zu betrachten. Der Film eröffnet einen Raum, um über Verantwortung, Verteilung und die langfristigen Folgen menschlicher Eingriffe in natürliche Wassersysteme nachzudenken.

Details

  • Regie: Jennifer Baichwal und Edward Burtynsky
  • Fotografie und fotografisches Konzept: Edward Burtynsky
  • Erscheinungsjahr: 2013
  • Laufzeit: 92 Minuten
  • Offizielle Filmseite besuchen

Diskussion

Im Anschluss an die Vorstellung haben wir noch Zeit, gemeinsam über den Film zu diskutieren.